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Umfrage: Schon jeder vierte Deutsche isst vegan

Vegane Ernährung
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  • Vier von fünf Befragten ernähren sich nachhaltig
  • Verzicht auf Lebensmittelverschwendung wichtig

Vegane Ernährung liegt voll im Trend: Knapp ein Viertel der Verbraucher streicht Tiere häufig oder komplett vom Essensplan. Vegane Vorreiter sind 18- bis 39-Jährige und die Frauen. Jeder Dritte fordert mehr fleischlose Angebote im Handel und in den Restaurants. Außerdem legen vier von fünf Deutschen Wert auf nachhaltige Ernährung; drei von vier widerstehen öfter oder immer der Versuchung durch Fast Food- und Fertigprodukte. Fast alle Deutschen sehen Lebensmittelverschwendung als Problem und versuchen, diese zu vermeiden. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Bevölkerungsbefragung „Weltenretter-Index 2023“ im Auftrag der Burger-Restaurantkette Peter Pane.

Sich vegan zu ernähren, ist ein starker Food-Trend. Wirklich konsequent ist der Verzicht auf tierische Produkte bei insgesamt drei Prozent der Bevölkerung, weitere 21 Prozent entsagen „häufig“ Fleisch- und Milchprodukten. Frauen legen bei der fleischlosen Kost die Latte besonders hoch: Bereits 31 Prozent verzichten mindestens häufig oder sogar durchgehend auf tierische Zutaten, während dies nur rund 17 Prozent der Männer tun. Auch unter den Generationen gibt es Unterschiede: Bereits 28 Prozent der 18- bis 39-Jährigen ernähren sich regelmäßig vegan oder verbannen tierische Erzeugnisse konsequent vom Teller. Bei den 40- bis 59-Jährigen ernähren sich 20 Prozent teils oder immer vegan, während dies bei den ab 60-Jährigen 23 Prozent tun.

44 Prozent der 18- bis 39-Jährigen fordern eine bessere Auswahl an Fleischersatzprodukten, rund 20 Prozent mehr als bei den Befragten ab 40 Jahren. Im Schnitt hält jeder dritte Befragte das für hilfreich im Sinne der Nachhaltigkeit.

Jeder dritte Gast wünscht sich mehr vegane Gerichte in Gaststätten

Auch beim Essengehen ist vegan der Nische entwachsen: Bereits 13 Prozent aller Deutschen bevorzugt Restaurants, in denen Gemüse die Hauptrolle auf dem Teller spielt. Die unter 40-Jährigen bekunden mit 19 Prozent und Frauen mit 17 Prozent das größte Interesse. Das Potential ist vermutlich noch größer, denn 37 Prozent aller Verbraucher fordern im Sinne des Umweltschutzes eine Verbesserung des vegetarischen oder veganen Angebotes in den Gaststätten. Bei den 18- bis 39-Jährigen wünschen sogar 46 Prozent eine größere fleischlose Auswahl auf der Karte, während es bei den über 40-Jährigen rund 30 Prozent sind. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es eine Lücke: 46 Prozent der Frauen plädieren für mehr fleischlose Gerichte, 30 Prozent der Männer teilen das Ansinnen.

Die Studie zeigt auch, dass ein Großteil der Deutschen dem Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung eine weitere große Bedeutung neben dem Trend zu veganem Essen beimisst. 81 Prozent der Verbraucher finden es wichtig, sich nachhaltig zu ernähren. 78 Prozent kaufen vorwiegend regionale Produkte, 58 Prozent greifen zu Biolebensmitteln, 55 Prozent bevorzugen Produkte aus fairem Handel und zwei Drittel versuchen Verpackungsmüll zu vermeiden.

93 Prozent der Deutschen vermeiden Lebensmittelverschwendung

An erster Stelle steht für die Deutschen bei der umweltbewussten Ernährung der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. 93 Prozent sehen sich diesem Ziel verpflichtet.

In der Generation 60plus kaufen nahezu alle ausschließlich, was sie wirklich verbrauchen. 85 Prozent dieser Generation verzichtet auch auf Fast Food sowie Convenience-Produkte. Das gelingt nur 62 Prozent der 18- bis 39-Jährigen und 75 Prozent der 40- bis 59-Jährigen.

Allerdings halten insgesamt nur 17 Prozent wirklich konsequent den Verzicht auf den schnellen Happen durch, 57 Prozent können immerhin „häufig“ der Versuchung widerstehen.

Die 18- bis 39-Jährigen haben bei drei Nachhaltigkeits-Punkten die Nase vorne: Neben dem Vorreiterstatus bei veganer Nahrung verzichten 61 Prozent auf Mineralwasser aus der Flasche zugunsten von Leitungswasser, fünf Prozent mehr als der Durchschnitt. Und 14 Prozent nutzen bereits Food Sharing-Angebote, ebenfalls fünf Prozent über dem Mittelwert.

„Auf der Peter-Pane-Speisekarte sind bereits 57 Prozent der Speisen und 22 Prozent der Burger vegan oder vegetarisch. In zehn bis 20 Jahren wollen wir ein komplett fleischloses Angebot etablieren. Die Vorbereitungen dafür laufen erfolgreich: Bereits drei Mal belegte Peter Pane im ProVeg-Ranking 2020, 2022 und 2023 den zweiten Platz als Deutschlands vegan-freundlichste Restaurantkette. Wir haben festgestellt: Abwechslung kommt gut an. So können bei uns die fleischhaltigen Patties durch sechs vegetarische bzw. vegane Patties ersetzt werden. Die Nachfrage nach den Patty-Alternativen ist seit ihrer Einführung 2017 kontinuierlich gestiegen“, sagt Peter-Pane-Gründer Patrick Junge.

Nicht nur sich selbst, sondern auch die Food-Branche nehmen 85 Prozent der Verbraucher in die Pflicht, in Punkto Nachhaltigkeit zuzulegen. Konkret erwarten 79 Prozent der Befragten mehr „lose“ Lebensmittel ohne Verpackung, 63 Prozent fordert eine Ausweitung des Bio-Angebotes und 57 Prozent würde mehr Food Sharing begrüßen.

Über Peter Pane:

Während sich das vegetarische und vegane Angebot bei den meisten große Burger-Bratern in Grenzen hält, sind auf der Speisekarte des in Lübeck ansässigen Unternehmens bereits 57 Prozent der Speisen und 22 Prozent der Burger vegan oder vegetarisch. Die Burger-Kette Peter Pane setzt sich seit ihrer Gründung 2016 für verschiedene „Herzensangelegenheiten“ ein. So fließen die Gewinne zu großen Teilen in Projekte wie „Peter schützt“, in dem sich das Unternehmen für regionale Herkunft und einen hohen Anteil fleischloser Gerichte bei seinem Angebot einsetzt. Mit „Peter pflanzt“ werden 1.000 Hektar Mischwald gepflegt und aufgeforstet, mindestens 150.000 Bäume kommen pro Jahr dazu. Zudem wurden 600.000 Quadratmeter Blumenwiesen geschaffen, auch diese Fläche wächst jedes Jahr.

Über die Studie:

Für die Studie „Weltenretter-Index 2023“ im Auftrag von Peter Pane wurden 1.000 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die repräsentative Befragung hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Juni 2023 online durchgeführt

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
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